
du fällst, du fliegst, landest - hart, auf dem kalten Boden des Alltags.
du schaffst das alles nicht mehr, dein Kopf platzt, dein Herz ist schon längst gesprungen.
du musst einsehen, du schaffst das alles nicht. doch aufgeben kommt nicht infrage. Bloß nicht einsehen, das man sich übernommen hat. bloß nicht klein beigeben.
du kämpfst weiter, rennst und rennst, rennst an allem vorbei. du verlierst das Auge für das wichtige, alles scheint so gleichgültig. du kannst nichts mehr fühlen, dich nicht mehr freuen, du lachst nur noch weil es am besten zur Situation passt. du kannst maximal traurig sein, mit anderen mitleiden. doch selbst das fällt dir immer schwerer.
merkst du es nicht? du fällst und fällst, es gibt niemanden der dich aufhält ... dich, oder das was noch übrig geblieben ist .

